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für Tiere aus dem Tierschutz

Der Verein Schlaubetal-Caniden e.V. bietet temporäre und/oder dauerhafte Pflegestellen für Hunde aus dem Tierschutz an, insbes. für

  • sog. "Angsthunde",
  • gehörsbeeinträchtigte und taube Hunde,
  • mobilitätseingeschränkte Hunde,
  • Hunde in Rekonvaleszenz,
  • Hundesenioren.

Das Pflegeprogramm umfasst bspw. auch Basiserziehung, verhaltenstherapeutisches Training, Social Walks, Mobility, Diätfütterung, medizinische & rehabilitative Versorgung, Palliativpflege.


Nur noch zwei meiner ursprünglich vier "österreichischen" Pflegehunde leben zurzeit im Hundeheim auf ihrer Dauerpflegestelle: Speedy und Chekotee, die beiden Youngsterboys, Deprivationshunde aus dem Auslandstierschutz, die sich dank meiner verhaltenstherapeutischen Betreuung sehr gut entwickelten, aber dennoch aufgrund der Schwere ihrer Angststörung lebenslang gehandicapt bleiben werden, weshalb es unverantwortlich war, sie weiter zu vermitteln.

Leah, meine geliebte Seelenhündin, meine ehemalige "Best-of-the-best"-Assistenzhündin, die noch im österreichischen Verein "Helping Dogs" bei mir ihre Rente genießen durfte, ist leider am 19. Oktober 2018 hochbetagt - im Alter von mehr als 15 Jahren - gestorben.

Und Gizmo, mein zweiter Assistenzhund, ein eifriger Wirbelwind vom Typ "Hütehund", der als Oldie den Übergang von "Helping Dogs" zu "Schlaubetal-Caniden e.V." miterlebte, ging am 7. Juli 2020 über die Regenbogenbrücke, zwar erst 13,5 Jahre alt, aber leider hat die tumoröse Lunge nicht mehr mitgemacht.

Es ist momentan ungewohnt ruhig bei uns ...


Schlaubetal-Caniden e.V. betreut auch Feliden

Da sich Schlaubetal-Caniden e.V. als Tierschutzverein auch um Feliden kümmert, betreue ich seit dem Sommer 2019 noch eine Katzenmama mit vier Kitten, von denen Mami Ayla und zwei der Kitten, Fralie und Wymez, meine eigenen Katzen geworden sind. Die beiden anderen Kätzchen, Tulie und Deegie, warten immer noch auf ein neues Zuhause.


pflegehunde

Zwei Schäfis auf "Sommerfrische"

Vom 18. August bis 26. September 2020 waren zwei achtjährige Schäferhunde aus dem Tierheim am See bei mir in Pflege:

- SURI, Hündin mit schwerer Arthrose und beinahe zahnlos (hat nur noch Zahnstummeln),

- KYRILL, Rüde mit Pankreas-Insuffizienz und kupierter Rute (hat nur noch einen Rutenstummel).

 

Wie es dazu kam, welche Vorgeschichte die beiden Schäferhunde haben und wie unser - nun rein gar nicht mehr ruhiges - Leben weiter verlief, erfahrt Ihr auf meinem BLOG Helpingdogs on Tour.


Hundetraining für Tierheime

Nachvollziehbar ist aber ebenso, dass niemand allen Hunden helfen kann - und ich, die ich selbst körperbehindert bin, schon gar nicht, worum mein Hundeheim überschaubar klein bleiben wird. Natürlich ist es immer eine unendlich schwere Entscheidung, die Aufnahme eines Tierschutzhundes abzulehnen, doch da ich weder zu Selbstüberschätzung noch zu "Animal Hoarding" neige und mir die individuelle Betreuung all meiner Pflegetiere sehr am Herzen liegt, ist diese Vorgangsweise für mich die einzig realisierbare. Selbstverständlich tue ich alles, was mir möglich ist, um auch anderen Tierschutzhunden zu helfen: durch Weitervermittlung und Networking, Öffentlichkeitsarbeit und Informationsveranstaltungen usw. - in vielen Fällen findet sich auch ein Weg, Tierschutzhunde zwar nicht bei mir aufzunehmen, sie aber hier im Training zu betreuen, z.B. im Rahmen von Einzelstunden (ev. sogar geblockt als Wochenend-Workshops), zu denen sie von Tierheimmitarbeiter*innen oder Tierpat*innen gebracht werden, außerdem lade ich Tierheime in der Region ein, mein spezielles Tierschutz-Angebot Mobiles Hundetraining anzunehmen.