Gel, Mirjam, wenn wir dann kastriert sind, dürfen wir endlich raus?!

Die Kitten sind nunmehr ein halbes Jahr alt und fast so groß bzw. sogar größer als ihre Mami Ayla!

Jedes Kätzchen hat seine eigene Persönlichkeit:

Deegie ist und bleibt unser "Sensibelchen": zwar sehr selbständig und abenteuerlustig, aber keine Nerven, eben höchst empfindsam;-)

Fralie ist eine richtige Schmusekatze geworden und ich bin ihr "Rund-um-die-Uhr-Liebesobjekt";-)

Tulie ruht total in sich und lässt sich durch so gut wie gar nichts aus der Fassung bringen - nicht einmal durch Gizmo;-)

Und unser einziger Junge, Wymez, ist ein närrischer Wirbelwind, der ständig Schabernack im Kopf hat und dem nichts schnell genug geht, was er prontissimo mit lautstarkem Miauen kundtut;-)

Alle lieben es natürlich, bei mir zu sein, v.a. am Schreibtisch (und auf dem Laptop)! Kuscheln mit Mirjam ist das Non-plus-ultra:-)

Wenn ich mir´s mit meinen Studienunterlagen auf dem Sofa gemütlich mache, sind sofort die Samtpfötchen zur Stelle, denn Lernen und Lesen ist ja Kuschelzeit!

Während ich mir hingegen mit dem Lernstoff das Hirn zermartere, lernen die Kätzchen "im Schlaf";-)

Obwohl die Katzenkinder schon so groß sind, kommt es doch noch hie und da vor, dass sie bei ihrer Mami Ayla "andocken" - echt köstlich:-)

Aber da bei Ayla keine Milchdrüsen mehr spürbar sind, nehme ich an, dass faktisch kaum noch Milch rauskommt, sondern es sich um Momente von Zärtlichkeit und Geborgenheit handelt, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die Großen genießen:-)

"Kastrationsmarathon" in der Tierarztpraxis Steinsdorf

Aus Tierschutzgründen werden Freigänger-Katzen selbstverständlich kastriert - deshalb gab es am 23. Januar 2020 in der Tierarztpraxis Steinsdorf quasi einen "Kastrationsmarathon": alle vier Kitten wurden an diesem Tag kastriert und haben die Operationen bestens überstanden, nur Deegie war - wie Frau Dr.in Göritz-Kamisch berichtete - besonders taumelig, aber sie ist halt "unser Sensibelchen" (wahrscheinlich war sie es auch, die in der darauffolgenden Nacht erbrochen hat).

Als die Kätzchen zuhause nach einigen Stunden wieder "richtig" munter wurden, taten sie etwas höchst Skurriles: mit ihren Pfötchen plantschten sie so arg in den Wasserschüsseln (ihren eigenen und denen der Hunde) herum, dass sie weitläufige Überschwemmungen im Haus verursachten! Dabei hatten sie sowas noch nie gemacht! Doch sie waren wie besessen!! Und wollten keineswegs trinken, sondern bloß Wasser spritzen!! Als es mir schließlich zu bunt (sprich: zu nass!) wurde, leerte ich alle Schüsseln aus und verbarg sie im Abstellraum (natürlich bot ich im Laufe des Tages allen Tieren immer wieder mal Wasser zum Trinken an, doch jedes Mal, wenn ich den Kätzchen ein Schüsselchen Wasser hinstellte, fingen sie sofort wieder mit Plantschen an - ich dachte in meiner Verzweiflung schon, ob sie bei der Narkose Lachgas bekommen hätten, weil sie sich dermaßen "lustig" anstellten).

Am Tag danach war der Spuk vorbei (keine Herumplantschereien mehr - die Wasserschüsseln blieben bis auf "normales" Trinken unberührt)! Und die Kätzchen waren wie gewohnt munter, verspielt und verschmust!

Ayla ist in wenigen Tagen auch an der Reihe und wenn sie sich erholt hat, dürfen alle Katzen denn endlich in die schon lang ersehnte Freiheit: Ruf der Wildnis;-)


Ein Spendenaufruf für die Finanzierung der Kastrationskosten wird demnächst hier veröffentlicht!


Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei der Tierarztpraxis Steinsdorf

für das Sponsoring der Kastration einer kleinen Katze (Deegie)!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0